Metzgerei

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Großmetzgerei mit mehreren Filialen, Imbissfahrzeugen und Catering. Für die eigene Wurstproduktion wird viel Heißwasser benötigt. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war eine komplette Erneuerung der Anlagentechnik nicht möglich beziehungsweise wirtschaftlich nicht umzusetzen.

 

Die Sanierung wurde in mehreren kleinen Schritten durchgeführt, um eine längere Betriebsunterbrechung zu vermeiden.

Ein Teil der Warmwasserversorgung konnte über die Abwärmenutzung einiger Kühlhäuser realisiert werden.

Für die Wurstkesselversorgung kam eine thermische Röhren-Solaranlage mit Schichtenspeicher und Frischwasserstation zur Verwendung.

Der vorhandene Gaskessel wurde gegen ein Brennwertgerät ausgetauscht und hydraulisch in den Schichtenspeicher eingebunden.

Im zweiten Schritt wurde eine Fotovoltaikanlage zur Unterstützung des Strombedarfs installiert. Hierbei lag der Fokus auf der Erwirtschaftung eines hohen Eigenstromanteils (>85%). Da eine Einspeisung ins öffentliche Netz nicht angestrebt wurde, konnte auf die Installation einer großen Anlage verzichtet werden.

in der nächsten Ausbaustufe wird das angegliederte Wohngebäude mit dem Schichtenspeicher verbunden und somit kann auf ein weiteres Gasgerät verzichtet werden.

Die zentrale Steuerung übernimmt dabei die Regelung der Solaranlage und die Anforderung des Gasbrennwertgerätes, steuert die Warmwasserversorgung (einschließlich Legionellen-Prophylaxe) und regelt - witterungsgeführt - die Raumtemperaturen des Wohngebäudes.